Über das Projekt

„Wollin - die Insel der Erinnerung” ist ein Projekt, das der Dokumentation der Erinnerungen der Einwohner der Gemeinde Wollin an die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute gewidmet ist.

In der Ausstellung und im begleitenden Katalog sowie auf der Website präsentieren wir Fragmente von persönlichen Berichten, Dokumenten, Fotos und Souvenirs. Sie beziehen sich auf die Ansiedlung von Menschen in diesen Gebieten nach 1945, sie verweisen auch auf die kulturellen und religiösen Traditionen, die sie aus ihrer Heimat mitgebracht haben.

In den Geschichten, Familienalben, Tagebüchern und Notizen der ältesten Einwohnergeneration kann man wahre Schätze finden. Sie betreffen sowohl die Volkskultur (Lieder, Traditionen und Bräuche, die nach der Umsiedlung nur noch teilweise praktiziert wurden) als auch die Realitäten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Städten und Gemeinden in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Sie haben einen hohen historischen und dokumentarischen Wert.

Die Sammlung hat die Form eines Sozialarchivs, dessen Erzählung auf der Grundlage der Erinnerung und ihrer generationenübergreifenden Weitergabe aufgebaut ist. Es gibt hier Szenen, eingefangen im Kamerarahmen und in Erinnerungsfetzen, einzelnen Sätzen und langen Geschichten.

Wir laden Sie zu einem Treffen mit Erinnerungsfragmenten der Bewohner der Insel Wollin ein.